Mittwoch, 14. Juni 2017

Zwischenbericht



Die ersten drei Monate der Maßnahme sind um und es werden die nicht vermittelten Teilnehmer, die drei Monate dabei sind, ausscheiden. Somit bekomme ich nach meinem Urlaub einige neue Gesichter zu sehen. Hoffentlich keine Arschgesichter. Von meinen ersten Teilnehmern habe ich nicht einem zu einem Job verhelfen können, was ziemlich enttäuschend ist. Damit bin ich in diesem Zeitraum der erfolgloseste Coach des Standortes und ich muss gestehen, dass mir das irgendwie peinlich ist. Selbst Mirabelle, die nun an einem anderen Standort beschäftigt ist, hat mal eben fünf Leute vermittelt. Einfach so.

Wenn man meine Zeit am anderen Standort mitzählt, habe ich seit fast einem halben Jahr nichts mehr dazu beigetragen, dass irgendwer einen Job bekommt. Vielleicht ist das am Ende auch nicht der richtige Job für mich. Nun habe ich Urlaub und werde so leben als wäre ich arbeitslos, nur eben mit mehr Geld. Arbeitslos scheint wirklich das Einzige zu sein, was zu mir passt. Ist mir nur zu schlecht bezahlt.

Kommentare:

  1. ja, das mit der schlechten Bezahlung als arbeitsloser ist gewöhnungsbedürftig, aber da heisst es flagge zeigen: entweder du hast zeit oder du hast Geld. die glücklichen, die beides haben, sind dafür vermutlich wegen was anderem unglücklich, sowie ich das leben kenne.

    AntwortenLöschen
  2. Irgendwas ist scheinbar immer nicht perfekt.

    AntwortenLöschen